Carl Werner sen. eröffnete am 26.Juli 1886 ein "Photografengeschäft" am unteren Ende des Lammbergs. Zuvor absolvierte er eine Lehre in Neu-Ulm und arbeitete zunächst als Geselle in Augsburg. Seine Meisterprüfung legte er an der Wiener Kunstakademie ab.

1891 erwarb er das heutige Geschäftshaus in der Bahnhofstraße, an das er auf der Rückseite ein "photografisches Atelier" anbaute. Mittlerweile hatte sich die Gewohnheit der Kundschaft geändert; das man nun auch in das Geschäft des "Photografen" ging und dort Portraitbilder und Familienaufnahmen anfertigen lies.

Somit war die große und schwere Kameraausrüstung jetzt kein Nachteil mehr, denn sie musste ja nicht mehr transportiert werden. Die erste im Atelier, von Carl Werner sen., benutze Kamera ist heute im Ehinger Museum zu besichtigen.

Der Firmengründer Carl Werner sen. blieb bis ins hohe Alter im Geschäft tätig. Er starb 1954 mit 95 Jahren.

                

                    Carl Werner sen.

 

Sein Sohn Karl Werner jun., der schon von Kindertagen bei seinem Vater im Geschäft war, erlernte den Beruf des Fotografen und konnte seinem Vater daher nach und nach all jene Aufgaben abnehmen, die für ihn nun doch zu schwer wurden.

Aus der Zeit, als Karl Werner jun. noch klein war, stammt der Satz: "Papa darf i drucka?",den heute noch viele Ehinger schmunzelnd mit dem Fotohaus Werner verbinden.

Um 1971 war auch er in einem Alter,das eine Entscheidung zur Fortführung des Unternehmens in der dritten Generation notwendig machte. Er selbst hatte keine Kinder und somit übernahm sein Großneffe Rudolf Nabjinsky am 01. Oktober 1971 in dritter Generation das Fotogeschäft.

                

                 Karl Werner jun.

 

Rudolf Nabjinsky machte in Ulm eine traditionelle Handwerkslehre und arbeitete danach im Fotogeschäft seines Großonkels. Gleichzeitig absolvierte er neben der Arbeit die Meisterschule und legte 1970 die Meisterprüfung ab.

1970 begann die Zusammenarbeit mit einem Ehinger Kranbaubetrieb, die bis heute fortgeführt wird.

Im Laufe der Jahre wurde das Geschäft immer wieder umgebaut und den stetig wachsenden Anforderungen angepasst.

                

         Rudolf Nabjinsky, Fotografenmeister

 

Seit dem 01. April 2015 hat die langjährige Mitarbeiterin Anne Rybinski von Rudolf Nabjinsky das Fotogeschäft Werner übernommen.

Das Geschäft hat heute verschiedene Schwerpunkte; das eingene große Atelier für Passbilder, Portrait- und Sachaufnahmen, das eigene voll digitale Fotolabor, den Handel mit Foto-Artikeln und die Industrie-Fotografie.

                   

                   Anne Rybinski

 


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